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    Lassen Sie es nicht so weit kommen Sprechen Sie mit uns! Wir haben eine Lösung!

Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben

Wer kann einen Antrag stellen?

  • Jeder, der sitzend arbeitet und einen Arbeitsplatz benötigt, der seine Teilhabe am Arbeitsleben sicherstellt.  Das heißt, ein orthopädischer Bürostuhl und/ oder ein höhenverstellbarer Schreibtisch muss notwendig sein, damit die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt. Dies dient gleichzeitig der Sicherung des Arbeitsplatzes.  
  • wenn wiederholte Arbeitsunfähigkeit auf Grund chronischer Nacken- und Rückenbeschwerden vorliegt und/oder eine Rehamaßnahme und/oder eine Bandscheibenoperation erfolgt ist.  
  • Bei Umschulungsmaßnahmen, die dazu dienen um auch zukünftig beruflich tätig sein zu können.  
  • Um Einschränkungen und Behinderungen auszugleichen.

 

Im Idealfall liegt ein Attest einer Rehaklinik oder eines behandelnden Arztes vor. 

Bei folgenden Indikationen ist ein orthopädischer Stuhl empfehlenswert

Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

  • Nach Bandscheibenoperation
  • Beckenvenenthrombosen
  • Degenerative Bandscheibenerkrankungen (Bandscheibenvorfall und Bandscheibenvorwölbung)
  • Erkrankungen aus dem Bereich der Beinveneninsuffizienz
  • Facettensyndrom
  • Lumbalgien
  • Lumboischialgie
  • Lymphstau im Bein- Beckenbereich
  • Morbus Bechterew (Einsteifung der Wirbelsäule)
  • Morbus Scheuermann
  • Osteochondrose (Knorpelschaden der Wirbelkörper)
  • Pseudospondylolisthesis
  • Spondylarthrose
  • Spondylitis
  • Spondylolyse
  • Statische Wirbelsäuleninsuffizienz
    Flachrücken
    Hohlkreuz
    Rundrücken
    Skoliose
  • Systemische Skeletterkrankungen
  • Varizen (Krampfadern) an Ober- und Unterschenkeln
  • Wirbelgleiten Spondylolisthesis
  • ...

Was ist dazu notwendig?

  • Die medizinische Begründung der Notwendigkeit durch den behandelnden Arzt muss vorliegen. Der Arzt oder Orthopäde attestiert, dass ein orthopädischer Stuhl und/ oder ein höhenverstellbarer Schreibtisch verordnet werden muss, damit die berufliche Tätigkeit weiter ausgeübt werden kann. Der Einsatz des Stuhls oder Schreibtisches muss zur beruflichen Rehabilitation notwendig sein. In der Vergangenheit wurden bis zu € 435,- für einen Stuhl und 1.000,- € für einen Schreibtisch bezuschusst.
  • Nach einer Rehamaßnahme brauchen Sie den Entlassungsbericht der Klinik. Die Notwendigkeit sollte auch hier begründet sein.
  • Einen Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation und den Zusatzfragebogen, den Sie bei ihrem Rentenversicherungsträger erhalten bzw. einen Antrag des für Sie zuständigen Kostenträgers.
  • Einen Kostenvoranschlag eines qualifizierten Fachhändlers, z.B. von uns! Sprechen Sie mit uns! Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen unsere ergonomischen Bürostühle für eine kostenlose und unverbindliche Testphase zur Verfügung.

Wo stellen Sie den Antrag?

  • Die meisten sicherlich bei der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin (früher: BfA - Bundesversicherungsanstalt für Angestellte). Dies gilt für Angestellte, die über 15 Jahre rentenversichert sind oder 5 Jahre versicherungspflichtig tätig und Heilverfahren mit anschließender Kur oder falls Rente ansteht. Informationen finden Sie im Internet (Unter Rehabilitation – Leistungen – Teilhabe am Arbeitsleben)
  • Berufsgenossenschaft: nach einem Arbeits- oder Wegeunfall.
  • Knappschaftsversicherung
  • Agentur für Arbeit (Arbeiter und Angestellte, die über 5 Jahre rentenversichert sind und die Hilfsmittel zur "Teilhabe am Arbeitsleben" benötigen; Behinderte  mit 50 % Grad der Behinderung oder 30 % mit Gleichstellung und arbeitslos)
  • Integrationsamt/Hauptfürsorgestelle (Beamte, Studenten oder sonstige Sonderfälle – Voraussetzung 50 % Grad der Behinderung oder 30 % mit Gleichstellung)
  • Krankenkassen im Rahmen von Präventionsleistungen bei Rückenproblemen – Einzelfallentscheidungen.

Wer hilft bei der Antragstellung?

Vorgehensweise – was müssen Sie sonst noch tun!

Nachdem Sie eine Bescheinigung zur Beschaffung eines orthopädischen Bürostuhls haben, wenden Sie sich an ein qualifiziertes Fachgeschäft, z.B. an uns. Der Stuhl ist gemäß der Vorschrift der Deutschen Rentenversicherung Bund (früher: BfA) nach eingehender Sitzprobe in einem Fachgeschäft auszuwählen.

Der Antrag muss vor der Anschaffung bei einem der Kostenträger gestellt sein, sonst erlischt der Anspruch.

Direkt nach der Antragstellung kann der Versicherte den Stuhl beschaffen, der Kostenträger übernimmt im Rahmen der Kostenerstattung die Beschaffung, sobald positiv über den Antrag entschieden wurde.

Wenn der Antrag direkt beim Rehaberater des Kostenträgers eingereicht wird, kann dies den Zeitraum bis zur Entscheidung deutlich verkürzen. Die Bearbeitungszeit liegt manchmal bei mehreren Monaten.

Der Antrag wird mit dem Attest und dem Kostenvoranschlag des Fachhändlers an den Kostenträger geschickt.

Um Kosten möglichst gering zu halten, soll die Bestellung unter Berücksichtigung eingeräumter Zahlungsvergütungen (Skonti und Rabatte) selbst oder auch durch den Arbeitgeber wg. der Vorsteuerabzugsberechtigung vorgenommen werden. Die Erstattung des Rechnungsbetrags erfolgt dann über die DRV.

Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung

Zum Weiterempfehlen:

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